Atomkraft-Einflussradius 

(satirisches Wettschreiben Feb 2014)

 

Zu einem wichtiger Zusammenhang hat der Nebelspalter den Nebel gelichtet: Die Gratis-Briefmarken werden zeitgleich mit den Jod-Tabletten versandt, welche die AKW-Betreiber in dem auf 50 km ausgedehnten AKW-Risiko-Radius versenden müssen. Vielleicht sollte man im Falle eines Atom-Unfalls diese Gratis-Briefmarken für Glückwünsche an Verwandte und Bekannte nutzen. Schliesslich leben über die Hälfte der Schweizer innerhalb der 50-km-Radien - von Fribourg über Basel, Bern, Luzern bis Zürich - da braucht man etwas Glück, nicht betroffen zu sein. Die nicht betroffenen Regionen Tessin, der Alpenraum, die Westschweiz und die ferne Ostschweiz erhalten die Briefmarken vermutlich als Randregion-Förderung. Sind diese Randregionen die stillen Gewinner, falls die Energiepolitik entgleist? 

 

Schon der 20-km-Radius um Mühleberg umfasst Bern und reicht bis vor die Tore von Fribourg und Biel. Um nach einem GAU in Mühleberg das kontaminierte Mittelland zu umfahren wären neue Verkehrsachsen über den Jura und durch das Simmental zu planen - wofür die 34 überschüssig-angestellten ASTRA-Mitarbeiter ideal einzusetzen sind. Was den Ausstieg aus der Atomenergie dann erleichtern würde, wäre die Tatsache, dass in der kontaminierten 20-km-Evakuationszone ausreichend Photovoltaik-Module montiert werden können, um die ganze Schweiz mit Solarstrom zu versorgen. Spätestens beim GAU von Beznau könnte auch das Argument ausgeräumt werden, dass das mit dem Solarstrom ohne Speicher nicht funktioniert. Durch das Aufstauen vom Rhein unterhalb Gösgen würde nicht nur alle AKW sicher versenkt, die versenkte Evakuationszone von Aarau bis Altstätten wäre auch ein idealer Speichersee. Es ist offensichtlich: Wenn der Atomkraft-GAU erst mal da ist, lässt sich auch das Energieproblem lösen. Der Versand von Gratis-Briefmarken und Iod-Tabletten ist einfacher, als Zögerer davon zu überzeugen, dass die Energiewende bereits gestern hätte starten sollen. Die Hersteller der Iod-Tabletten freut's. 

zum Vergleich: Einflussradien Tschernobyl und Fukushima

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